Wie wird die Therapie
mit rTMS durchgeführt?
Für die beste Wirkung ist eine Anwendung über 2-3
Wochen mit etwa 1600 - 2000 Impulsen täglich sinnvoll, also 10 bis 15 Sitzungen.
Zunächst wird über einem Hirnteil, das für Bewegung
zuständig ist, die geeignete Stimulationsstärke individuell herausgefunden.
Diese Stimulationsstärke wird dann für die Aktivierung des relevanten
Hirnareals verwendet. Bei der Depression wird hochfrequent mit 20 Impulsen pro
Sekunde das linke Stirnhirn behandelt. Dadurch wird die krankhaft verminderte
Aktivität wieder normalisiert, wie Untersuchungen mit funktioneller Bildgebung
gezeigt haben.
Muss man
Nebenwirkungen fürchten?
Ein Vorteil der rTMS liegt in der außerordentlich guten Verträglichkeit.
Die allermeisten Patienten bemerken während der Behandlung außer einem Klopfen
auf der Schädeldecke und dem lauten Knacken in der Magnetspule durch die Stimulation nichts. Häufig treten Anspannungen der oberflächlichen Kompfmuskeln unter der Spule auf. Weil das Verspannungen auslösen kann, wird die Stärke der Stimulation bei empfindlichen Personen langsam gesteigert.
Eine ernsthafte, allerdings extrem seltene Komplikation ist
das Auftreten eines epileptischen Anfalles. Dieses Risiko wird durch das
vorherige Durchführen eines EEGs und durch die Anwendung technischer
Sicherheitsrichtlinien deutlich reduziert.
Nicht durchgeführt werden darf rTMS bei Personen mit
·
Metallischen
Fremdkörpern am Kopf
·
Epilepsie
(es könnte ein Anfall ausgelöst werden)
·
Schwangerschaft
Kosten?
Die rTMS ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.
Sie muss also selbst bezahlt werden (von einer Privatversicherung meist
erstattet, bitte erkundigen Sie sich zur Sicherheit).Pro Sitzung werden für die Stimulation €40,80 berechnet.
Weiterführende
Information zum Beispiel unter: